Über mich...


Es war einmal...

Karin Rabensteiner | Biographie
Karin Rabensteiner | Biographie

Das Licht der Welt erblickte ich 1973 in Wien wo ich auch den größten Teil meines Lebens verbrachte. Ich schloss meine kaufmännische Ausbildung ab, hatte jedoch keine richtigen Ziele oder Pläne - aus meinem Kindheitstraum, Astronautin zu werden, wurde leider nichts, da noch vor Erfindung der Kontaktlinse, eine Astronautin mit Brille eher wenig erfolgsträchtig schien. Meines Traumberufes somit beraubt, trieb ich wie Apollo 13 ohne großen Antrieb einfach durch den Berufsweltraum.

 

Ich startete als Programmiererin (anno 1991), leitete einen Paketservice-Kundendienst, einen Handyshop, und eine Art Graphik-Abteilung einer Unternehmensberatung, wechselte dann in ein großes amerikanisches Unternehmen wo ich als mittlerweile gelernte Projektmanagerin internationale Projekte abwickelte, häufig mich im Ausland befand und bei der neu gegründeten zugehörenden Bank für den Aufbau einer Abteilung zuständig war. Irgendwo dazwischen erlernte ich noch die hohe Kunst der klassischen Massage, Lymphdrainage und Fußreflexzonen Massage...und das sind nur die "Highlights" ;-)...

 

Rückblickend war dies eine Zeit, wo ich weder wusste wer ich war, noch was ich wirklich wollte, nur war ich mir dessen nicht bewusst. 2 mal schlitterte ich in eine Langzeitarbeitslosigkeit, die mich über meine Grenzen des Belastbaren und fast zum Scheitern brachten -

 

Zu wissen was man zu leisten im Stande ist - jedoch keine Chance bekommen, unbedingt eine Arbeit zu wollen - aber keine Zusagen zu bekommen - die Zahlungen die deswegen nicht stoppten und die Absagen, wenn sie denn überhaupt kamen... All das trug definitiv nicht zu einem guten Gefühl oder einem hohen Selbstwert bei, von der Scham ganz zu schweigen... 

 

2006 starb meine Mutter - 7 Jahre nach meinem Vater.

 

Mein Leben änderte sich radikal - ich fiel in ein tiefes, sehr tiefes Loch. Obwohl ich bereits 34 Jahre alt war, hatte ich meine gesamte Energie und Fokus auf die Karriere gelegt. Beziehungen blieben da eher auf der Strecke, waren genauso wechselhaft wie mein Berufsleben und an Familiengründung habe ich eher selten gedacht. Somit hatte ich keine Basis mehr, keine Zugehörigkeit, keine Geborgenheit... 

 

2010 verließ ich Wien und zog nach Salzburg - machte einen kompletten Neuanfang und nahm mir zum ersten Mal Zeit herauszufinden, wer ich war, was ich wollte und wo es in meinem Leben noch hingehen sollte. So begann die Reise zu mir selbst, das Spannendste was ich jemals erlebt habe, und sie dauert noch an...

 

Mittlerweile habe ich meine Berufung gefunden, und der Unterschied zu meinem "früheren" Leben könnte größer nicht sein... 

 

- selbstbestimmt - frei - glücklich und zufrieden - sinnvoll - nicht mehr getrieben sein -

 

sind nur einige Schlagworte...

 

Als mir klar wurde, was ich machen möchte, begann ich mein Leben aktiv in die Hand zu nehmen und begab mich auf einen neuen (Ausbildungs) Weg. 

 

Einst wurde ich von meinem CEO Herrn Kommerzialrat Dr. Dr. XY gefragt, was ich denn studiert hätte (da dies Grundvoraussetzung für den von mir ausgeübten Job in seiner Firma war) ...antwortete ich wahrheitsgetreu: ..."das Leben"... :-)

Meine Ausbildung

Die 3-jährige Ausbildung zur diplomierten Lebens- und Sozialberaterin, die ich wahrhaft genießen durfte und 2017 abschloss, ist nun zu meiner Berufung geworden.  Mein Dank gilt hier insbesondere an meine Ausbildner von Alessa - der Akademie für Lebens und Sozialberatung in Salzburg: Günter Schwiefert und Dagmar Vogl.

 

Neben der fachlichen Kompetenz wurde während meiner Ausbildung großer Wert auf SELBSTERFAHRUNG gelegt - und da gab es so einiges aus meiner Vergangenheit aufzuarbeiten - das mir vorher gar nicht so bewusst war. Oft läuft man auf "Autopilot" und bekommt gar nicht erst mit, welche Programme im Hintergrund automatisch ablaufen. 


Wer sich dem Beraten und Coachen von anderen Menschen verschreibt, sollte jedoch sehr gut über seine Baustellen Bescheid wissen, seine Themen angesehen und daran gearbeitet haben, schon allein um zu wissen, wo man unterstützen kann, oder wo besser nicht. Meines Erachtens, ist dies essentiell, denn...

  • ...wie sonst sollte ich Sie gut in Ihrem Thema unterstützen können, wenn ich meine Themen nicht kenne? 
  • ...wie sonst sollte ich mich in Sie hineinfühlen können, wenn ich es selbst nicht gespürt habe, was es heißt, Veränderungen zuzulassen
  • ...wie sonst sollte ich verstehen, was es bedeutet, alten Muster und Glaubenssätzen, die seit der Kindheit in einem schlummern, auf die Schliche zu kommen?
  • ...und was es heißt, sie (die Glaubenssätze) entweder auszumustern oder auf die neueste Version "upzudaten"? - Kein heutiger Computer läuft noch mit der Software von anno 1973...

Theorie ist wichtig - keine Frage! - aber Wissen allein nützt nichts, wenn man es nicht anwendet. Erfahrung und Erleben macht Theorie erst begreifbar, lebendig und authentisch!

Weiterentwicklung - ja gerne... - nur wie?

Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse während meiner Ausbildung war: "Ich darf es mir leicht machen!"

 

Großgeworden in einer Zeit, in der als Maßstab für Erfolg, der Grad der Anstrengung diente, und alles, was leicht von der Hand ging, demnach nichts Wert schien, liegt es nahe, seine Probleme bitte schön allein zu bewältigen! Ungeachtet der zusätzlich vorherrschenden Einstellung, dass man mit seinen Themen auch gefälligst "nicht hausieren" gehen sollte...!
"Wo kommen wir denn da hin?!" höre ich meine Großmutter sagen... Ganz recht Omi... wo kommen wir denn da hin?... nicht weit!

 

Weiterentwicklung in diesem Fall war, dass ich meinen alten Sichtweisen auf die Schliche kam, sie prüfte, ob sie für mich heute noch Gültigkeit besitzen, und - sorry  Omi, Opi, Mum & Dad, sie tun es nicht mehr - ich ersetzte sie durch Neue - besser zu mir passenden - Eines, wie gesagt davon: Ich darf es mir leicht machen. Das hieß: Ich brütete nicht mehr allein über meinen Sorgen und ging sogar damit zu meinem Lebensberater "hausieren". 

 

Meine neue Sichtweise hieß nun: Ich muss nicht alles alleine bewältigen - ich darf mir professionelle Unterstützung holen, es ist schlichtweg effizienter! - und definitiv ist es deswegen nicht weniger wert. Mit der dadurch gewonnen Zeit und Lebensqualität, kann und konnte ich mich auf jene Dinge konzentrieren, die mehr Spaß in mein Leben bringen und mir einfach guttun.

 

Das Bewusstsein, Veränderungen aktiv anzugehen, wenn ich Stabilität in meinem Leben habe und nicht zu warten, bis mich gewisse Um- oder Zustände dazu nötigen, brachte eine wunderbare Gelassenheit in mein Leben und stärkte mein Selbst-Vertrauen. Gelingt dies immer? Natürlich nicht... Manchmal setzt es mich auch noch auf den Hosenboden ;-)...der Unterschied? - meine Sichtweise - es handelt sich nur um eine zeitlich begrenzte Krisensituation.

 

Mittlerweile ist es sogar wissenschaftlich erwiesen: echte Weiterentwicklung, findet nur zu jenen Zeiten statt, in denen sich ein Organismus in keinem "Ausnahmezustand" befindet. Ich kann Ihnen nur empfehlen, diese Stabilität in Ihrem Leben anzustreben, Ihre Themen anzusehen und aufzuarbeiten, denn dann sind Weiterentwicklung und Potentialentfaltung möglich. Steckt man in einer Krise, egal wie schlimm es sich anfühlt - damit in Beratung zu gehen, ist der 1. Schritt raus aus dieser Abwärtsspirale. 

 

Selbst erlebt und erfahren zu haben, wie machtvoll unsere Methode der Beratung ist, was sie bewirken kann und wie motivierend es ist, sich weiter zu entwickeln, hat mich zu einem absoluten Fan werden lassen!  


Egal was Sie bewegt oder welche Themen Sie haben oder angehen möchten - ich würde mich freuen, wenn auch ich Sie kennen lernen, und Sie ein Stück weit Ihres Weges begleiten dürfte!

 

Liebe Grüße

 

Karin Rabensteiner



"MAN KANN DAS LEBEN NUR RÜCKWÄRTS VERSTEHEN, ABER LEBEN MUSS MAN ES VORWÄRTS."

- Søren Kierkegaard -